Blues Club Baden-Baden e.V.

Get the Cat

Get the Cat

09 März 2013 20:30 - 23:45

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Löwensaal Goldener Löwe

Das Kölner Quartett gastiert zum zweiten Mal im Blues-Club. Wenn Sängerin Astrid Barth ihre Balladen mit jazzigem Touch auf der Bühne performt, ist Gänsehaut garantiert. Auch Gitarrenliebhaber kommen nicht zu kurz, wenn Philipp Roemer seine Finger locker und leicht über den Gitarrenhals wandern lässt.

Mit der Monheimer Band Get the Cat läutet der Blues-Club Baden-Baden den lange ersehnten Frühling 2013 und das letzte Drittel der Rückrunde ein, die es wirklich in sich hat. Am 09.03. heißt es ab 20:30 h „die Katze lässt das Mausen nicht“ – und die Lichtentaler haben wirklich einen wohlklingenden Stubentiger in den Goldenen-Löwen-Tank gepackt.

Get the Cat haben ihre Wurzeln in der von Scott Henderson und Robben Ford beeinflussten Dog Party Blues Band. Ursprünglich von Gitarrist Philipp Roemer gegründet stießen 2000 Till Brandt und Astrid Barth zur Band, 2006 der aktuelle Schlagzeuger Ralph Schläger (der übrigens trotz seines eindrücklichen Nachnamens durchaus subtil zu spielen weiß).

Widmete man sich während der Anfänge noch Coversongs, so wurden seit der zweiten CD Walk The Dog ausschließlich eigene Stücke aufgenommen. Mittlerweile besteht auch das Liveprogramm nahezu exklusiv aus Eigenkompositionen des Bassisten Till Brandt.

Mit einer eigenen Dikion und markantem Sound entschloss sich die Dog Party Blues Band 2008, ihren Namen in Get the Cat umzubenennen. Der Einfluss des Blues ist seither unverkennbar und prägt die Stilistik und Thematik der Songs. Glücklicherweise verarbeiten die vier Musiker aber auch Elemente des Jazz, Funk, Fusion, ja sogar Rap in ihren Songs und schaffen so ein breites Soundspektrum für ein anspruchsvolles Publikum. Umso erfreulicher, dass die Rheinländer auch in ihrer Botschaft nicht die eh schon ausgelatschten Pfade orthodoxer Bluespilger herunterleiern, sondern statt Mississippi Delta und Route 66 lieber von den Problemen vor Ort und im Hier und Jetzt predigen. Ein durchaus sozialkritischer Ansatz also...