Blues Club Baden-Baden e.V.

The German Blues Project

The German Blues Project

04 Mai 2013 20:30 - 23:45

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Löwensaal Goldener Löwe

Blues-Supergroup im Goldenen Löwen

Hinter dem unscheinbaren Namen verbergen sich zwei der renommiertesten deutschen Blues- Acts. Ein Teil besteht aus Georg Schroeter & Marc Breitfelder, Gewinner der International Blues Challenge in Memphis/USA 2011, der andere aus dem Inbegriff des deutschen Blues Rock Trios: Richie Arndt & The Bluenatics. Alle Musiker verbindet die grenzenlose Liebe zu rockigem Blues und ausgeprägten Improvisationen.

Kaum hat der geübte Blues-Club-Besucher den fulminanten Auftritt der Hamburg Blues Band verkraftet, packt der Lichtentaler Verein schon wieder einen musikalischen Hammer aus: Beim „Semifinale der Saison“ wird „The German Blues Project“ sein erstes Gastspiel an der Oos geben. Hinter dem vordergründig unscheinbaren Titel verbergen sich einige der namhaftesten Protagonisten der deutschen Blues-Szene. So dürfen sich die Konzertbesucher am 04.05. ab 20:30 h zum einen auf ein Wiedersehen mit Richie Arndt und seinen Bluenatics freuen; für den zweiten Part der Blues-Supergroup sorgt das Duo Georg Schroeter und Marc Breitfelder.

Spätestens seit „Rorymania“, ihrer Verbeugung vor dem irischen Guitar Hero Rory Gallagher, und der Kompilation „Train stories“ heben sich Richie Arndt & the Bluenatics deutlich von Mittelmaß und Mainstream nicht nur des deutschen Blues ab. Neben Arndts überzeugendem Gesang und seinem ausgefeilten Gitarrenspiel bestechen die Bluenatics, Jens-Ulrich Handreka am Bass und Frank Boestfleisch an den Drums, durch eine ebenso druckvolle wie technisch herausragende Spielweise. Ein absolutes Highlight jedes Konzerts ist es, wenn die drei Virtuosen zu ausgedehnten Soli ansetzen, ohne dabei in pures Technik-Gefrickel zu verfallen.

Dieser musikalische Diamant hat sich nun mit zwei weiteren Hochkarätern veredelt. Georg Schroeter am Piano und Marc Breitfelder an der Harp ergänzen das Trio ideal und sorgen für einen zusätzlichen Schuss an Kreativität und Spielwitz. Auf ihrem Debüt-Album „Through the storm“ kann man deutlich hören und spüren, wie einfühlsam das Quintett untereinander agiert: Der eine legt den Groove, die anderen werfen sich die Soli zu und übernehmen Vokalpassagen im fliegenden Wechsel. Dieses Konzert verspricht also keine Minute Langeweile und ist ein Muss für jeden Musikliebhaber.